1001 Nacht – Carmen del Campillo

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Ein Ort wie aus 1001 Nacht, verwunschen und mystisch – so etwas würde man eigentlich eher in einem Riad in Marokko erwarten oder in einer Oase in einem arabischen Emirat oder aber vielleicht in der Alhambra in Granada. Einen solchen Ort gibt es aber auch an der Costa Blanca, genauer gesagt zwischen Albaterra und Crevillente in den Orangenplantagen.

Es geht um „Carmen del Campillo“. Ein maurisches Teehaus, das sich mitten in den Orangenhainen befindet und nicht ganz einfach zu finden ist.

Hat man es aber erst einmal gefunden, wird man in eine andere Welt versetzt. Durch ein majestätisches Eingangstor geht es hinein in mediterran angelegte Gärten voller Orangen, Bougainvillea, Palmen, Duftjasmin und plätschernden Brunnen. Am Tor wird man hereingelassen; man kann nun entweder einen Spaziergang durch den weiteren Garten unternehmen und den maurischen Palast erkunden oder gleich Tee und Gebäck genießen.

Das Haus bzw. das palastartige Gebäude ist verwinkelt und liebevoll hergerichtet, voller Relikte aus nordafrikanischen oder arabischen Ländern. Verträumte Brunnen, kunstvolle Leuchter, bunte Fliesen. Ein Nomadenzelt auf dem Dach lädt mit gemütlichen Lederpoufs ein, sich niederzulassen.

Vor Ort hören Sie einen gelungenen Mix traditioneller türkischer, ägyptischer und nordafrikanischer Klänge, z.B. von Brian Keane & Omar Faruk Tekbilek. Hier geht’s zum Soundtrack.

Ebenso viele kleine Räume mit Fellen, Teppichen und Öfen für die kühleren Tage. Im Garten finden sich viele Sitzplätze mit Teppichen und Sitzkissen oder gemütlichen Korbsesseln. Hier wird verschiedenster Tee aus bauchigen Kännchen, süßes Gebäck und Shishas angeboten. Mit etwas Glück kann man stolzen Pfauen bei ihrer abendlichen Balz zusehen, während arabisch anmutende Klänge die Szene verzaubern.

Die beste Tageszeit ist auf Grund der Lichtstimmung der späte Nachmittag/frühe Abend kurz vor der Dämmerung. Man sieht noch genug, um alles zu bewundern und wenn es dann langsam dunkel wird, ist die richtige Zeit für den Tee gekommen – dann wird der Garten von vielen Kerzen schwach beleuchtet. Kindern unter 14 Jahren ist der Zutritt nicht gestattet.

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Und hier noch ein kurzes Video – achten Sie auf den Pfau: